Ballett auf höchstem Niveau

    16.12.2020


    Am Mittwoch, den 16. Dezember 2020 um 19.30 Uhr steht klassisches Ballett auf dem Programm. Diesmal dürfen sich die Zuschauer auf „Coppélia“ freuen.



    Coppelia; Foto: Art Stage

    Das Stück stammt aus der Feder von Léo Delibes (1836-1891), einem der größten Ballettkomponisten seiner Zeit. Dazu inspiriert hat ihn „Der Sandmann“, eine bekannte Kurzgeschichte von E.T.A. Hoffmann, wobei Delibes die tragischen und grausamen Details der Geschichte in seiner Komposition nicht vertiefte. In der Choreografie von Arthur Saint-Léon erfolgte 1870 die Uraufführung von „Coppélia“ in Paris.

     

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht der alte Magier Coppelius, der eine Puppe erschaffen hat, die er mit Hilfe von Zauberkräften zum Leben erwecken will. Frantz, mit Swanilda verlobt, verliebt sich in die Puppe Coppélia, die er Tag für Tag bewegungslos am Fenster sitzen sieht. Eines Tages bricht er in das Haus von Coppélius ein, um zu seiner Angebeteten zu gelangen, wird jedoch von Coppélius ertappt. Coppélius betäubt Frantz mit einem Zaubertrank. Swanilda war Frantz gefolgt und schon vor ihm in das Haus von Coppélius eingedrungen, wo sie sofort erkannt hat, dass Coppélia tatsächlich nur eine mechanische, leblose Puppe ist. Sie zieht daraufhin das Kleid der Puppe Coppélia an und nimmt deren Platz ein. Als Coppélius versucht, die Lebensgeister von Frantz auf seine Puppe Coppélia zu übertragen, erwacht Coppélia scheinbar zum Leben. Der Magier ist fasziniert von der Anmut und Schönheit seiner Schöpfung. Doch dann gibt sich Swanilda zu erkennen. Coppélius ist blamiert und Swanilda und Frantz feiern am folgenden Tag, dem Tag des Glockenfestes, ihre Hochzeit.

    Es tanzt das moldawische Nationalballett, welches sich seit seiner Gründung 1957 ganz bewusst den großen klassischen Balletten widmet und eng mit der russischen Ballett-Tradition verbunden ist. Kritiker loben das Ensemble als energiegeladen und kreative. Sie bescheinigen den Tänzern technische Perfektion und Ballett auf höchstem Niveau.

     

    Tickets gibt’s im ABO (mit Ermäßigung) und einzeln, aber erst nach der Sommerpause. Der Flyer mit allen Infos erscheint im Juli.